Risse in Gebäuden

Risse ist nicht gleich Riss

Grundsätzlich sind Risse in Wänden und Decken die Folge einer lokalen Überlastung. Die vom Mauerwerk oder der Decke aufnehmbaren Spannungen sind überschritten. Das Bauteil reißt und entspannt sich.

"Wo Risse sind, ist Entspannung." In der Praxis gilt das natürlich nicht. Im Gegenteil. Eigentümer und Nutzer sind höchst beunruhigt, wenn sich in einem Gebäude Risse bilden.

Meist sind die Ursachen harmlos. An den betreffenden Stellen haben sich Risse gebildet, weil es am Bauwerk zwangsläufig zu Spannungskonzentrationen o.ä. kommen musste.

Oder es sind Materialwechsel vorhanden, z.B. Übergang von Trockenbauwänden zu Massivwänden. An diesen Stellen hätte man von vorneherein besser eine Dehnungfuge angeordnet.

Andere Risse haben gravierendere Ursachen, z.B. fortschreitende Setzungen oder Verlust der Tragfähigkeit. Dann gilt es die Ursachen zu finden und abzustellen, bevor ein Riss kosmetisch saniert werden kann.

Wir sind spezialisiert auf die Ursachenermittlung und das Erarbeiten von Sanierungskonzepten bei Bauschäden, wie Rissbildung.

Die Risskartierung

Michael Dienstag, 11. August 2020 von Michael

Gebäudeaussteifung und Risse in einer Fassade

In einer Büro- und Produktionshalle bildeten sich an der Fassade immer wieder große Risse. Vergangene Sanierungen blieben erfolglos. Nach einer Rissekartierung, der Analyse der Lastverteilung und Sichtung der Statik, stellte sich eine unzureichende Windaussteifung des gesamten Gebäudes als rissursächlich heraus. In Zusammenarbeit mit einem Tragwerksplaner konnten wir ein Sanierungskonzept für die Halle erarbeiten.

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